Sie tappt alleine durch die Straßen.
Die Nacht ist dunkel, der Wind ist lau.
Wonach sie suchte, das vergaß sie;
Woher sie kommt, weiß sie nicht genau.
Sie trägt ein Kleid aus heller Seide:
Im fahlen Mondlicht wirkt es grau.
Ein gefallener Engel,
Die Flügel sind zu schwer, um aufzustehn.
Sie schließt langsam die Augen,
Um selbst nicht mit anzusehn,
Wie sie unbeachtet immer mehr vergeht.
Sie singt ein Lied von fernen Tagen;
Es hat keine Melodie.
Es gibt Antworten ohne Fragen,
Die keiner versteht, nicht mal sie.
Sie zittert stumm, die Nacht wird kälter:
Ein Schleier des Nichts, der sich um sie zieht.
Ein gefallener Engel,
Die Flügel sind zu schwer, um aufzustehn.
Sie schließt langsam die Augen,
Um selbst nicht mit anzusehn,
Wie sie unbeachtet immer mehr vergeht.
Sie hatte den Nektar des Glücks probiert,
Doch jetzt ist sie nur ein Hauch von Leben,
Der sich in sich selbst verliert.
Es ist, als hätte sie nie existiert.
EIn gefallener Engel,
Die Flügel viel zu schwer, um aufzustehn.
Während sie langsam zu Boden sinkt,
Wird ihr Schatten verweht.
Sie schließt die Augen, damit sie's nicht sieht.
Und das Einzige, das leise in der Nacht verklingt,
Ist ihr einsames Lied... .
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